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Am 3.12. findet der nächste Termin der Veranstaltungsreihe “Religion am Mittwoch” in Marburg statt. Thema:

Zwischen Naturwissenschaft und Religion. Erinnerungen an die Gespräche eines deutschen Physikers mit dem japanischen Religionsphilosophen Keiji Nishitani. Referent Gerd K. Hartmann.

Religion am Mittwoch ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von REMID und dem Fachgebiet Religionswissenschaft der Uni Marburg. Die Termine liegen immer auf dem ersten Mittwoch eines Monat, in den Räumlichkeiten der Religionswissenschaft und der Religionskundlichen Sammlung Marburg.

Die eigentliche Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Jeweils um 17:30 Uhr gibt es die Möglichkeit an einer themenbezogenen Führung durch die Religionskundliche Sammlung teilzunehmen.

27.11. 22:35 Uhr , VPS 22:30 Uhr , Arte , Claude Lévi-Strauss, das Selbstbildnis des Ethnologen.
Dokumentarfilm 2008 FR , Spielzeit: 95 Minuten.

Detailinformationen:

16:9 ,

Der französische Ethnologe Claude Lévi-Strauss ist der Begründer der strukturalen Anthropologie. Die Dokumentation zeichnet ein faszinierendes Porträt dieses großen Forschers. Zahlreiche Ausschnitte aus Interviews mit Lévi-Strauss von den 60er Jahren bis heute geben Einblick in das Denken eines Mannes, der stets für alle Menschen offen ist und trotz seiner pessimistischen Sicht der gegenwärtigen Menschheitsentwicklung den Glauben an die Schöpferkraft des menschlichen Geistes nie verloren hat. .

Auftaktsymposium des interdisziplinären Masterstudiengangs Religion im kulturellen Kontext

10.10.2008, 14 Uhr - 20 Uhr
Leibnizhaus, Holzmarkt 4-6, 30159 Hannover

Inhalt

Die Frage nach dem Integrations- und Konfliktpotential von Religion und Religionen bildet einen gemeinsamen Bezugspunkt des interdisziplinären Masterstudiengangs “Religion im kulturellen Kontext”. Anhand des Verhältnisses von Religion und Identität soll dieser Frage im Studienjahr 2008/09 nachgegangen werden. Den Auftakt dazu bildet ein öffentliches Symposium im Leibnizhaus.

Die Kriege auf dem Balkan in den 1990er Jahren, der Kopftuchstreit in verschiedenen europäischen Ländern oder die Debatte um einen „Euroislam“ haben die Bedeutung von Religion als Integrations- und Konfliktfaktor in den letzten Jahren wieder deutlich werden lassen. Gleichzeitig kann an diesen Beispielen das Verhältnis von Religion und Identität sichtbar gemacht werden.Religion kann Bestandteil individueller, gesellschaftlicher und kultureller Selbstvergewisserung sein. Ein verstärkter Bedarf an Formen von Selbstvergewisserung ergibt sich als Reaktion auf gesellschaftliche Transformationsprozesse (Modernisierung, Globalisierung, Individualisierung und Ent-Traditionalisierung), die traditionelle Ordnungsrahmen und aus ihnen abgeleitete Identitäten haben brüchig werden lassen. Mit der narrativen Erzeugung und Aufrechterhaltung von Identität sind immer auch Fragen nach gelingendem Leben, Macht, Herrschaft und Unterdrückung verbunden. Vor diesem Hintergrund werden im Kontext des Symposiums die Rolle von Religion und Religionen bei der Identitätskonstruktion auf individueller wie kollektiver Ebene anhand konkreter Beispiele reflektiert und die spezifischen Perspektiven der beteiligten Disziplinen deutlich gemacht.

Vorträge

  • Besitzen Religionen Integrations- und Konfliktpotenzial? - Prof. Dr. Dr. Peter Antes (Seminar für Religionswissenschaft)
  • Synkretismus - Religion im Spannungsfeld zwischen Herrschaftsbeziehungen und kultureller Eigenlogik - Prof. Dr. Wolfgang Gabbert (Institut für Soziologie und Sozialpsychologie)
  • Fragmentarische Identität - theologische Aspekte zum Identitätskonstrukt in Anlehnung an Dietrich Bonhoeffer - Prof. Dr. Friedrich Johannsen (Institut für Theologie)
  • Religiöse Sprache und Identität - Prof. Dr. Alois Stimpfle / Frauke Bullermann (Institut für Theologie)

Weitere Informationen: Interdisziplinärer Masterstudiengang Religion im kulturellen Kontext

ReligioSplitter (15)

Beim geplanten Anti-Islamisierungskongress (”Islamisierung und Türkisierung in Deutschland stoppen”) der rechtspopulistischen “Bürgerbewegung pro Köln” wird es am 19. und 20. September langsam eng mit den rechten Star-Rednern.

Angekündigt waren unter anderem Jean Marie Le Pen, Chef der französischen Front National und Heinz-Christian Strache, Chef der österreichischen FPÖ. Nun scheint es, dass die im NRW Verfassungsschutzbericht als unter dem “Verdacht einer rechtsextremistischen Bestrebung” aufgeführte und von ehemaligen Mitgliedern der Republikaner gegründete Pro Köln den Mund allzu voll genommen hat.

weiter lesen: Anti-Islamisierungskongress - Rednerdezimierung, dritte Kräfte, Gegendemos

Vom 17. bis 18. Oktober findet an der Universität Bayreuth das Symposium

Was den Menschen heilig ist - Religionen und Werte im Wandel

statt:

Das Zukunftsforum an der Universität Bayreuth bildet eine Plattform, um zukunftsträchtige Themen im Gespräch zwischen der akademischen Wissenschaft und Partnern aus nichtwissenschaftlichen Bereichen zu reflektieren. Beim ersten Symposium
wird es um die Frage nach dem Verhältnis von Religionen, Werten und öffentlicher Moral gehen: Wie konstituieren sich in modernen, religionspluralistischen Gesellschaften gemeinsame Werte? Welcher Zusammenhang besteht zwischen individueller
Wertbegründung bzw. Wertzumessung („was den Menschen heilig ist“) und gemeinschaftsstiftenden Werten? Wie werden Werte an die nächste Generation vermittelt und welche Rolle spielen dabei religiöse Orientierungen? Diese Fragen sollen
insbesondere mit Blick auf den Islam und seine Rolle in Europa diskutiert werden. Im Rahmen des Zukunftsforums stiftet die Stadt Bayreuth den „Markgräfin-Wilhelmine-Preis der Stadt Bayreuth für Toleranz und Humanität in kultureller Vielfalt“, der am
Abend des ersten Tages im Opernhaus der Stadt Bayreuth erstmalig an den afrikanischen Literaturnobelpreisträger Prof. Wole Soyinka verliehen wird. Die Laudatio hält Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble.

Als Referenten für das Symposium konnten gewonnen werden:

  • Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D., Berlin
  • Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, MdB, Bundesjustizministerin a.D., Berlin
  • Prof. Dr. Hans Kippenberg, Religionswissenschaft, Bremen/Erfurt
  • Prof. Dr. Harry Harun Behr, Islamische Religionspädagogik, Erlangen
  • Prof. Dr. Horst W. Opaschowski, Stiftung für Zukunftsfragen. Eine Initiative der British American Tobacco, Hamburg
  • Dr. Ulrich Reinhardt, Stiftung für Zukunftsfragen. Eine Initiative der British American Tobacco, Hamburg
  • S. Exz. Prof. Dr. Ali Bardakoglu, Präsident des Amtes für religiöse Angelegenheiten der Türkei (Diyanet), Ankara
  • Prof. Dr. Reiner Anselm, Ethik und Theologie, Göttingen/Zürich
  • Prof. Dr. Christoph Bochinger, Religionswissenschaft Bayreuth
  • PD Dr. Arne Manzeschke, Theologische Ethik und Anthropologie, Bayreuth

Das detaillierte Programm ist beim Zukunftsform der Uni Bayreuth zu finden.

Die Tagungsgebühr beträgt 30 € (Studierende kostenfrei)

Ktnr. 30063226, Blz. 77350110, Sparkasse Bayreuth

Anmeldungen über das Tagungsbüro oder die o.g. Homepage

Tagungsbüro Zukunftsforum
Universität Bayreuth, GW II
95440 Bayreuth
Telefon: 0921/55 4153
eMail: tagungsbuero [at] uni-bayreuth.de

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Nach der Sommerpause setzen der Religionswissenschaftliche Medien- und Informationsdienst (REMID) und die Marburger Religionswissenschaft ihre erfolgreiche Reihe “Religion am Mittwoch” am 3. September mit dem Thema “Soko Gakkai. Eine japanische neue Religion in Deutschland” fort.

Als Referent konnten die Veranstalter Herrn Robert Kötter gewinnen können. Kötter ist Autor von “Soka Gakkai International-Deutschland. Geschichte - Struktur - Mitglieder”, erschienen 2006 im Rahmen der REMID-Schriftenreihe (Leseprobe von Soko Gakkai International - Deutschland bei REMID).

Traditionell beginnt die Veranstaltung um 17:30 Uhr mit einer themenbezogenen Führung durch die Religionskundliche Sammlung. Um 18:00 Uhr beginnt der Themenabend, der mit einem kleinen Umtrunk um 20:00 Uhr ausklingt.

ReligioSplitter (14)

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